Praxisbeispiele

Praxisbeispiele

An der Erstellung des Leitfadens haben zahlreiche Angehörige verschiedener Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes mitgewirkt. Dadurch sind bereits unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven eingeflossen. Exemplarisch stellen wir Ihnen hier die ersten Praxisbeispiele vor.

Weitere Praxisbeispiele werden Ihnen im internen Bereich "NRW Connect" präsentiert.

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Stadt Aachen

Logo der Stadt Aachen

Konzept/Kampagne/
Maßnahme/Ansatz

 

Das Sicherheitskonzept - Ein Handlungsleitfaden zur Gewaltprävention

  • Grundsatzerklärung gegen Gewalt
  • Handlungsanleitungen zur Gefahrenbewertung von Arbeitsbereichen mit Publikumsverkehr
  • verbindliche Sicherheitsstandards für technische, organisatorische und personenbezogene Präventionsmaßnahmen entsprechend vier definierter Gefahrenstufen
  • Kommunikationsstandards und Verhaltensempfehlungen zur Deeskalation und zum professionellen Handeln in schwierigen Situationen
  • Bausteine für eine wirksame Nachsorge
Kurzbeschreibung

Seit 2018 verfügt die Stadt Aachen über ein umfassendes Sicherheitskonzept Gewaltprävention. Es ist die Selbstverpflichtung der Stadt Aachen zur Gewaltprävention und stellt eine verbindliche Handlungsanleitung für den Verwaltungsvorstand, alle Führungskräfte und Beschäftigte dar.
Das Sicherheitskonzept enthält die Grundsatzerklärung gegen Gewalt, Handlungsanleitungen zur Gefahrenbewertung von Arbeitsbereichen mit Publikumsverkehr, verbindliche Sicherheitsstandards für technische, organisatorische und personenbezogene Präventionsmaßnahmen entsprechend vier definierter Gefahrenstufen für Büroarbeitsplätze, den Außendienst sowie für den Umgang mit Bargeld und Wertsachen, Kommunikationsstandards und Verhaltensempfehlungen zur Deeskalation und zum professionellen Handeln in schwierigen Situationen sowie Bausteine für eine wirksame Nachsorge nach traumatischen Ereignissen.

Um das Sicherheitskonzept Gewaltprävention wirksam umsetzen zu können, wurde 2018 im Fachbereich Personal und Organisation eine feste Planstelle Gewaltprävention eingerichtet. In städtischen Arbeitskreisen und Gremien ist das Thema Gewaltprävention ein fester Tagesordnungspunkt.

Für alle Dienststellen wurden mit der Einführung des Sicherheitskonzepts systematische Gefahrenanalysen durchgeführt, um die Gefahrenpotentiale für Arbeitsplätze bzw. bestimmte Tätigkeiten festzustellen und sie in eine der vier Gefahrenstufen nach dem Aachener Modell einzuordnen. Der Gefährdungs-atlas ist Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung und die Umsetzung der Sicherheitsstandards. Sie werden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung regelmäßig auf Vorhandensein und Wirksamkeit überprüft. Dafür werden den Führungskräften entsprechende Prüflisten zur Verfügung gestellt.

Neben einer gefahrenbewussten Gestaltung von Gebäuden und Arbeitsplätzen beschäftigte sich die Stadt Aachen in den letzten Jahren intensiv mit Alarmierungsmöglichkeiten für Beschäftigte im Außendienst und mit geeigneten Schutzausrüstungen. Hieb-, Stich- und Traumaschutzwesten sowie Bodycams werden den Beschäftigten in gefährdeten Bereichen als PSA zur Verfügung gestellt. Bei gefährlichen Außendiensteinsätzen können z.B. Rettungskräfte, Vollstreckungsbeamte und Beschäftigte des Ordnungsdienstes seit 2020 mit dem RES.Q-Pager einen Stillen Alarm auslösen, der direkt zur Leitstelle der Feuerwehr weitergeleitet wird. Dort sind entsprechende Notfallpläne hinterlegt. Derzeit wird ein neues Alarmierungssystem für Büroarbeitsplätze zum Auslösen eines Stillen Alarms getestet.

In gefährdeten Bereichen finden regelmäßig Deeskalationstrainings, z.T. mit Unterstützung der Polizei Aachen, statt. Die Trainingsmaßnahmen werden durch einen ausgebildeten Mitarbeiter der Stadt Aachen durchgeführt. Die Inhalte der Deeskalationstrainings sind auf die spezifischen Gegebenheiten der Bereiche (Training mit Hunden, Autofahrten, Betreten von fremden Wohnungen etc.) angepasst. Für die Feuerwehr Aachen wurde 2019 ein Multiplikatorenkonzept Deeskalation entwickelt, um möglichst viele Kolleg*innen schulen zu können. Neue Beschäftigte und Auszubildende der Stadt Aachen nehmen an Kommunikationsschulungen teil.

Seit 2016 werden für verschiedenen Dienststellen Notfallordner entwickelt. Sie enthalten u.a. Handlungs- und Verhaltensempfehlungen für unterschiedliche betriebliche Notfallsituationen, Grundsätze zur Räumung und Alarmierung, wichtige Telefonnummern und Ansprechpartner. Als nachbereitende Maßnahmen sind im Notfallordner das Ausfüllen einer Unfallanzeige, das Erteilen eines Hausverbots oder das Stellen einer Strafanzeige / eines Strafantrags und die Übergriffsmeldung genannt.

Jede Art aggressiven Verhaltens ist zu dokumentieren. Jährlich wird eine Übergriffstatistik erstellt und in den städtischen Gremien vorgestellt. Seit 2019 werden alle körperlichen Übergriffe, Bedrohungen und Nötigungen und Angriffe mit Waffen über eine interne Meldeplattform automatisiert dem Verwaltungsvorstand und weiteren Ansprechpartner*innen gemeldet.

Durch einheitliche und festgelegte Melde- und Dokumentationsverfahren wurde die psychologische Nachsorge, angeboten durch geschulte Mitarbeiterinnen der Sozialpsychologischen Mitarbeiterberatung, intensiviert. Seit 2021 können Beamte der Feuerwehr im Rahmen der Arbeitgeberfürsorge zusätzlich zu den internen Hilfsangeboten psychologische Unterstützung bei einem externen Kooperationspartner erhalten.

Wenn Sie Interesse an einer oder mehrerer der hier aufgeführten Maßnahmen aus dem Sicherheitskonzept haben, bitten wir Sie, uns zu kontaktieren.

Weitere Informationen/Links

Webseite: www.aachen.de

Broschüre „Sicherheitskonzept Gewaltprävention“ zum Download

Ansprechpersonen

Katrin Päßler
Stadt Aachen
Fachbereichsleitung Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit
Tel. 0241 432 2861
E-Mail: katrin.paessler[at]mail.aachen.de

Volker Haupt
Referent Gewaltprävention
Team Personalentwicklung
Tel. 0241 432 11222
E-Mail: volker.haupt[at]mail.aachen.de 

 

  

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International Police Association Deutsche Sektion e.V.
Schulze-Delitzsch-Str. 4
66450 Bexbach

Logo des KRIMZ
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz Die IPA Deutsche Sektion e.V. bietet durch eine Vielzahl an Seminaren und Fortbildungsmöglichkeiten im In- und Ausland ihren Mitgliedern und Interessierten die Chance Informationen aus unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen zu erlangen und ihre beruflichen und privaten Kompetenzen zu erweitern.
Kurzbeschreibung

Die International Police Association ist der politisch und gewerkschaftlich unabhängige Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion.

Neben dem soziokulturellen und berufbezogenen Austausch ist die internationale Vernetzung zur Stärkung des lokalen und grenz-überschreitenden Austauschs von Best-Practice-Beispielen ein zentraler Punkt der Vereinsarbeit.

Im Informations- und Bildungszentrum Schloss Gimborn e.V., dem Bildungszentrum der International Police Association, findet an zentraler Stelle ein Großteil der Bildungsarbeit der IPA statt. Seminare und Fortbildungen stehen hier verschiedensten Berufsgruppen und Bedarfsträgern offen.

Weitere Informationen/ Links

www.ipa-deutschland.de

www.ibz-gimborn.de

Ansprechpersonen

IPA Deutsche Sektion e.V. (Philipp Kurz):
service[at]ipa-deutschland.de

IBZ Schloss Gimborn e.V. (René Kauffmann):
info[at]ibz-gimborn.de

 

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Stadt Dortmund

Betriebliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement (BAGM)
13/4 BGF (Betriebliche Gesundheitsförderung)
Kampstr. 47, 44137 Dortmund

Logo der Stadt Dortmund
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz Das Sicherheitskonzept 2.0 regelt auf Basis des Aachener Modells den Umgang mit unterschiedlichen Gewaltformen.
Kurzbeschreibung
  • Besonderer Fokus liegt auf Nachsorge
  • Möglichkeit einer Gewaltvorfallschnellmeldung
  • Anspruch auf Beratung
  • Anspruch auf Rechtsschutz
  • Möglichkeit einer Gefährdungs- und Überlastungsanzeige
Weitere Informationen/ Links Webseite: www.bagm.dortmund.de
Ansprechpersonen

Anke Deutschmann
Tel. 0231 50-2 72 39
E-Mail: adeutschmann[at]stadtdo.de

 

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Kreispolizeibehörde Düren,
Städte und Gemeinden des Kreises Düren

Logos der Behörden im Kreis Düren
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Kooperationsvereinbarung „Respekt“

Kurzbeschreibung

Einrichtung einer „Zentralen Ansprechstelle Respekt“ (Zurzeit bei der Führungsstelle der Direktion Kriminalität in der KPD Düren). Zentrale Sachbearbeitung von Strafverfahren in Fällen respektlosen Verhaltens wie Widerstandsdelikte, Beleidigungen gegenüber Amtsträgern. Konsequente Durchführung von Gefährderansprachen durch die Polizei, auch in Fällen, die nicht unmittelbar zur Einleitung eines Strafverfahrens führen. Schriftliche Information der örtlich zuständigen Städte und Gemeinden über relevante Sachverhalte zur Sensibilisierung der dort beschäftigten Mitarbeitenden mit Kundenkontakten.

Bedarfsabhängige gemeinsame Besprechungen, die durch die zentrale Ansprechstelle koordiniert werden.

Weitere Informationen/ Links  
Ansprechpersonen

Erreichbarkeit der „Zentralen Ansprechstelle Respekt“:
Kreispolizeibehörde Düren, Direktion Kriminalität, Führungsstelle
Aachener Straße 28, 52349 Düren
Tel. 02421 949-8013
E-Mail: DirK.Dueren[at]polizei.nrw.de

 

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Landeshauptstadt Düsseldorf

Logo der Landeshauptstadt Düsseldorf
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz
  • "Rahmendienstvereinbarung zum Schutz der Beschäftigten der Landeshauptstadt Düsseldorf vor Gewalt durch Dritte" (RDV) - Handlungsoptionen vor allem für Führungskräfte
  • Dokumentation aggressiven Verhaltens zur Entwicklung individueller Präventionsmaßnahmen
  • Notfallmanagement für die schnelle Räumung von Gebäuden und zur Sicherung von Sachwerten oder Verschlusssachen
  • "Notfallmappe" als Handlungshilfe bestehend aus einem Flyer, einem Notfallplan, einem Notfall-Check und einer Notfallkarte
Kurzbeschreibung siehe Maßnahmen
Weitere Informationen/ Links Weitere Informationen sind auf Anfrage möglich.
Ansprechpersonen

Sascha Martini
Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Oberbürgermeister
Dezernat für Wirtschaft, Digitalisierung,
Personal und Organisation
04/1/2 - Betriebliches
Gesundheitsmanagement
Moskauer Straße 27
40227 Düsseldorf
Tel. 0211 89-92234
E-Mail: sascha.martini[at]duesseldorf.de

 

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Stadt Ennepetal
Fachbereich 1
-Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement-

Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Wir sind sehr darum bemüht, unseren Mitarbeiter*innen den bestmöglichen Schutz und die größtmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Aus diesem Grunde planen wir ganz aktuell die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, um hier umfangreiche Präventionsmodelle und Maßnahmen zur Mitarbeitersicherheit neu zu etablieren.

Kurzbeschreibung

Im Laufe diesen Jahres werden an diversen Arbeitsplätzen „Lukas-Alarmknöpfe“ installiert, die es den Beschäftigten ermöglichen, in Gefahrensituationen schnell Hilfe herbeizurufen.

Für unsere Alleinarbeiter*innen haben wir mit einem gewerblichen Anbieter zusammengearbeitet, suchen hier derzeit nach einer alternativen Lösung.

Ein Selbstverteidigungskurs wird allen interessierten Mitarbeitern*innen fortlaufend angeboten.

In regelmäßigen Abständen werden Präventions-Kurse angeboten, die den Umgang mit schwierigen und/oder gewaltbereiten Bürgerinnen und Bürgern erleichtern und den Beschäftigten mehr Sicherheit verschaffen sollen.

Weitere Informationen/ Links  
Ansprechpersonen

Nina Kapellner
Fachbereich 1
-Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement-
Tel. 02333 979-345
Fax 02333 979-280
E-Mail: nkapellner[at]ennepetal.de

 

Name der Organosation/ Logo Stadt Frechen
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz Kombination mehrerer einzelner Präventionsmaßnahmen für die Vollziehungskräfte in der Stadtkasse
Kurzbeschreibung
  • Begleitung des Vollziehungsdienstes der Stadtkasse durch Außendienstkräfte des Ordnungsamtes in besonderen Fällen (z.B. bei so genannten Reichsbürgern oder bei Besuchen mit außergewöhnlichem Konfliktpotential, bei Maßnahmen an Kraftfahrzeugen).
  • Schulungen zur Prävention werden angeboten
Weitere Informationen/ Links  
Ansprechpersonen

Steffen Sabiwalsky-Bauer
Fachdienstleitung 2 - Finanzen
Tel. 02234 501-0
E-Mail: fibu[at]Stadt-Frechen.de

 

  

  

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Kreispolizeibehörde Gütersloh, (Kreisverwaltung Gütersloh, Abt. Schul- und Bildungsberatung)

Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

„Bedrohungsalarmübungen – Sichere Bildungseinrichtungen im Kreis Gütersloh“

Verbesserung der Handlungskompetenz des Schulpersonals und Überprüfung der technischen Sicherheitsausstattung

Kurzbeschreibung

Die Projektidee entstand bereits im Jahr 2013  bei einem Amok-Fehlalarm an einer weiterführenden Schule im Kreis Gütersloh und ist mit landesweit nahezu täglichen Amokandrohungen an Bildungseinrichtungen heute aktueller denn je:

In Bedrohungssituationen und (Falsch-)Alarmen sind der Polizei z.T. gravierende Verhaltensdefizite des Schulpersonals und massive technische Mängel aufgefallen.

Daraus ergab sich ein dringender Bedarf für die Entwicklung von Bedrohungsalarmübungen an Bildungseinrichtungen – analog der regelmäßig durchzuführenden Brandschutzübungen.

In Einklang mit der Empfehlung der „SMASH“-Arbeitsgruppe beim LKA NRW  („Sicherungsmaßnahmen an Schulen“) unter Beteiligung der Präventionsdienststellen, der Unfallkasse NRW, der Feuerwehr NRW, etc. wurde ein Schulungskonzept entwickelt, um die Handlungssicherheit der Lehrkräfte und des gesamten Schulpersonals zu verbessern, die technische Ausstattung der Bildungseinrichtung zu überprüfen und zu optimieren.

Das polizeiliche Erfahrungswissen fließt in die Übung mit ein und versetzt das Personal in die Lage, die Übung regelmäßig selbständig zu wiederholen.

Die Übungsanleitung wurde durch die Unfallkasse Münster in die Notfallordner für Bildungseinrichtungen im Kreis Gütersloh aufgenommen.

Weitere Informationen/ Links

 

Ansprechpersonen

Guido Baratella, Kriminalhauptkommissar

Kriminalkommissariat für Prävention und Opferschutz

Kreispolizeibehörde Gütersloh
Herzebrocker Str. 142, 33334 Gütersloh

Telefon: 05241 / 869 1879
E-Mail:   guido.baratella[at]polizei.nrw.de & KPO-Guetersloh[at]polizei.nrw.de

 

 

 

 

Name der Organisation/ Logo

 Kreispolizeibehörde Gütersloh, Kreisfeuerwehr Gütersloh und Rettungsdienst, Kreisverwaltung Gütersloh

Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Orientierungssystem für Einsatz- und Rettungskräfte - Gütersloher Modell

Sicherheit durch Orientierung im Einsatz / Einheitliche Kennzeichnung öffentlicher Gebäude

Kurzbeschreibung

Bildungseinrichtungen, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen sind oft unübersichtlich.

Der Erfolg der Einsätze von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten hängt wesentlich davon ab, wie schnell Täter, Verletzte und Gefahren lokalisiert werden können.

Hilfreich für Einsatz- und Rettungskräfte  zur schnellen und sicheren Orientierung und damit dem schnellen Einschreiten sind Kennzeichnungen von Gebäuden, Eingängen und Notausgängen, Treppen, Geschossen u.a.

Ein auf die spezielle Liegenschaft ausgerichtetes, gleichwohl aber standardisiertes und einheitliches Orientierungssystem ist besonders in Bedrohungslagen wertvoll, wenn niemand zur Einweisung zur Verfügung steht.

Die Übertragung der Vor-Ort-Kennzeichnung in die Einsatzunterlagen auf den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei ermöglicht das gezielte Führen der Kräfte bereits auf der Anfahrt.

Das Orientierungssystem Gütersloher Modell wurde nach den Amokfällen an Schulen 2006 konzipiert und seitdem stets weiter entwickelt. Es findet bundesweit Verbreitung.

Neben Bildungseinrichtungen sind auch Rathäuser, Kreisverwaltungsgebäude, Finanzämter u.a. öffentliche Liegenschaften ausgestattet.

2014 wurde es mit dem „Landespreis für Innere Sicherheit NRW“ prämiert.

Weitere Informationen/ Links

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Ansprechpersonen

Guido Baratella, Kriminalhauptkommissar

Kriminalkommissariat für Prävention und Opferschutz

Kreispolizeibehörde Gütersloh
Herzebrocker Str. 142, 33334 Gütersloh

Telefon: 05241 / 869 1879
E-Mail:   guido.baratella[at]polizei.nrw.de & KPO-Guetersloh[at]polizei.nrw.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stadtverwaltung Hagen
Rathausstrasse 11
58095 Hagen

Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Grundsatzentscheidung zur „Null-Toleranz-Strategie“ des Oberbürgermeisters.

Kampagne mit 5 Schwerpunkten:
1. Appelle zur friedlichen Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und Verwaltungsmitarbeitende: In allen städtischen Gebäuden sind großflächige Plakate in 5 Sprachen ausgehängt, die hierzu auffordern.

2. Seminare: Inzwischen sind mehrere hundert städtische Bedienstete vom Fachpersonal der Kriminalpolizei in Gewaltprävention, Deeskalation und Gefahrenabwehr theoretisch und praktisch geschult. Auch in diesem Jahr werden diese Seminare fortgeführt.

3. Intranetauftritt: Unter der Überschrift "Notfallkoffer" sind umfangreiche Informationen einschließlich eines Anzeigenformulars zu finden, die den meisten Bediensteten zur Verfügung stehen. Hier werden Verhaltenskodexe bei verschiedenen Gefahrenlagen, von Beleidigung bis Amok-Lauf, aufgeführt.

4. Alarmierung: Inzwischen sind in vielen besonders betroffenen Arbeitsbereichen technische Alarmierungen über eine Software möglich und installiert. Dies wird Zug um Zug weiter ausgebaut.

5. Psychologische Betreuung für betroffene Mitarbeitende: In einer Sachgruppe des Fachbereichs Personal und Organisation sind psychologisch Ausgebildete und in Traumatherapie geschulte GesprächspartnerInnen zu finden, die schnellstmöglich psychische Soforthilfe nach Übergriffen durchführen.

Kurzbeschreibung

Seit 2015 werden intensive Schulungen für Mitarbeitende der Stadt Hagen durchgeführt.

So sind bisher alle MA der Ordnungsbehörde durch Fachreferenten der Kriminalpolizei geschult worden, aber auch MA im Allgemeinen Sozialdienst, Objektbetreuer, Kita-Leitungen haben diese praxisnahen Trainings durchlaufen.

Sicherheitsdienste in exponierte Bereichen oder digitalisierte Notruffunktionen an PC und Telefone ergänzen diese Maßnahmen.

Arbeitsschutzausschuss, Abteilung Digitalisierung und Gesundheitsmanagement sorgen gemeinschaftlich für eine stetige Koordination und Weiterentwicklung der Maßnahmen.

Weitere Informationen/ Links Broschüre Gewaltprävention
zum Download
Ansprechpersonen

FP_BGM BGM[at]stadt-hagen.de
Uwe Haber, Betriebliches Gesundheitsmanagement
Tel. 02331 2075000  (Zentrale)

 

Name der Organisation/ Logo Stadt Köln | Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Zentrales Melde- und Auskunftssystem bei Gefährdungen von Mitarbeitenden (ZeMAG)

Bis 2020 gab es in der Stadtverwaltung Köln keine dienststellenübergreifende Datenbank für die Erfassung von als "gefährlich" einzustufenden Personen. Die fatalen Auswirkungen davon zeigten sich durch die Messerattacke auf einen Mitarbeiter der Vollstreckungsabteilung der städtischen Kämmerei im Dezember 2019, der wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.
Bereits vier Monate später, im April 2020, konnte mit dem "Zentralen Melde- und Auskunftssystem bei Gefährdungen von Mitarbeitenden" (ZeMAG) stadtintern eine zentrale Lösung eingeführt werden. Ziel des Systems ist die Erhöhung der Sicherheit für Leib und Leben der städtischen Bediensteten durch die Möglichkeit der Warnung vor gefährlichen Personen unter Sicherung der notwendigen Datenschutzbedingungen.

Kurzbeschreibung

ZeMAG gibt Auskunft:
Die Datenbank ist für alle Beschäftigten der Stadtverwaltung direkt über einen zentralen Button im Intranet oder dem Smartphone erreichbar und bietet bei Zugriffsberechtigung* die Möglichkeit, vor einem anstehenden Kundenkontakt im Innen- oder Außendienst vorab zu überprüfen, ob ein Adressat bereits auffällig gegen eine*n Kolleg*in war. Falls eine Person als „gefährlich“ eingestuft wird, können Mitarbeitende vor einem Zusammentreffen vorbeugende Maßnahmen einleiten und so verhindern, dass sie sich und ihre Kolleg*innen einer vermeintlich unvorhersehbaren Gefahr aussetzen.

ZeMAG braucht Meldung:
Um die Sicherheit der Mitarbeitenden durch ZeMAG jedoch überhaupt gewährleisten zu können ist es erforderlich, dass von allen Beschäftigten jeder Vorfall oder Übergriff mit Gewaltanwendung, der zu einer Strafanzeige führt, auch in ZeMAG erfasst werden muss (über die Eingabemaske des Buttons können von allen Mitarbeitenden in einem simplen, geregelten Verfahren Übergriffe gemeldet werden). Nur so können diese schützenden Informationen anschießend von den  Kolleg*innen abgerufen und mögliche weitere Straftaten verhindert werden.

Folgende Gefährdungen (angelehnt an das "Aachener Modell") sind zur Strafanzeige zu bringen und in ZeMAG zu melden: Sachbeschädigung, körperliche Gewalt, Bedrohung, Nötigung (Stufe 2) sowie der Einsatz von Waffen/ Werkzeugen, Bombendrohung, Amoklauf, Geiselnahme/ Überfall (Stufe 3).

Aus datenschutzrechtlichen Gründen können nur Personen in die Datenbank aufgenommen werden, deren Verhalten zur Strafanzeige geführt hat und *nur diejenigen Mitarbeitenden Daten abrufen, die bezüglich ihrer Funktion/ Aufgabenwahrnehmung eine dienstliche Notwendigkeit belegen können. Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten (der als gefährlich eingestuften Personen) erfolgt zum Schutz für Leib und Leben der städtischen Beschäftigten, im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitsgebers Stadt Köln. Die Rechtsgrundlage wird aus dem Schutz für Leib und Leben hergeleitet. Eine Spezialgesetzgebung ist seitens der Stadt Köln initiiert worden.

Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit (ZKS) wurde im Herbst 2019 innerhalb der Stadtverwaltung gegründet und beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Sicherheitsarchitektur innerhalb Kölns. Im Rahmen des Kriminalpräventiven Rates Köln kooperiert die Stadt auch mit der Kölner Polizei. Neben den Fragen der Kriminalprävention für die Kölner Bevölkerung hat das ZKS auch die Aufgabe übernommen, für die verschiedenen städtischen Ämter und Dienststellen mit ihren unterschiedlichen Einsatzgebieten Sicherheitsaspekte zu untersuchen und fachgerecht weiterzuentwickeln (siehe ZeMAG).

Weitere Informationen/ Links Webseite: Stadt Köln, Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit
Ansprechpersonen Stadt Köln | Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit
Dolores Burkert (Leitung)
Tamara Kaffes (ZeMAG-Beauftragte)
E-Mail: zemag[at]stadt-koeln.de

 

Name der Organisation/ Logo Bezirksregierung Münster
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz Broschüre „Gewalt gegen Lehrkräfte“
Kurzbeschreibung

Die Broschüre bietet einen Überblick über verschiedene Gewaltformen, denen Beschäftigte in Schulen ausgesetzt sind, beschreibt Maßnahmen der Intervention und Prävention und enthält Hinweise zur rechtlichen Einordnung von bestimmten Sachverhalten. Es werden Optionen zum Verhalten in akuten Situationen aufgezeigt, damit die Beschäftigten mehr Handlungssicherheit gewinnen. Die Broschüre wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Unfallkasse NRW, der BAD GmbH, Schulpsychologie, Sonderpädagogik, Polizei und Personalrat erarbeitet und richtet sich an Kollegien, Schulleitungen und Mitglieder schulischer Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention.

Weitere Informationen/ Links Broschüre „Gewalt gegen Lehrkräfte“
zum Download
Ansprechpersonen

Frau RD'in Susanne Geilenkirchen
Tel. 0251 4114377
E-Mail: susanne.geilenkirchen[at]brms.nrw.de  

Frau ORR'in Leonie Winter
Tel. 0251 4114120
E-Mail: leonie.winter[at]brms.nrw.de

 

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Landschaftsverband-Westfalen-Lippe

Logo LWL
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz Präventionsmodelle des LWL-Maßregelvollzugs
Kurzbeschreibung

Im LWL-Maßregelvollzug wird die Sicherheit der Beschäftigten von vornherein mitgedacht: Sowohl baulich als auch technisch und organisatorisch sind vorbeugende Schutzmaßnahmen vorgesehen.

• Deeskalationstraining/Zugriffstechniken
• Gezielter Personaleinsatz im Krisenfall
• Erstsprecherschulung
• Rufgeräte mit Notfallfunktion für alle Beschäftigten
• Ersthelferschulungen
• Kollegiale Hilfe
• Stationsaufbau und –organisation
• Maßnahmen nach Übergriffen

Weitere Informationen/ Links  
Ansprechpersonen

Michael Hechsel
Tel. 0151 40636321
E-Mail: gpr.michael.hechsel[at]lwl.org

 

  

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Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V

Logo des Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss e.V.
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

„Blaulicht für Retter“

Im Mai 2019 startete Bundesinnenminister Horst Seehofer eine Kampagne für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften. Die Fortführung der Kampagne „Stark für Dich“ aus dem Jahr 2017 trägt den Namen „Für ein sicheres Deutschland“ – eine Kampagne für die Pfeiler unserer Gesellschaft. Bei der Präsentation dieser neu aufgelegten Kampagne wurde ein Ansteckpin verteilt: Ein Blaulicht!

Der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss schloss sich dieser Kampagne an und unterstützte deren Verbreitung im Rhein-Kreis Neuss. Vor allem mit der Verteilung des Pins, der vom Nebenprodukt des Kampagnenauftritts, zum Symbol der Kampagne für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften wurde.

Kurzbeschreibung

Im Schaubild (in NRW connect extern einzusehen) sind die wichtigsten Stationen der Kampagne im Rhein-Kreis Neuss dargestellt. Träger der Kampagne ist seit Beginn „das Blaulicht“ für Retter, welches zielgruppenbezogene Anpassungen erfuhr. Viele Einsatzfahrzeuge wurden mit dem „Blaulicht“-Aufkleber  verziert, damit das Symbol

- alle Retter unter einem Symbol vereint -

nach außen dargestellt werden konnte.

Das symbolische „Blaulicht“ und die „Schutzschleife“ sind somit Träger der Botschaft für mehr Respekt gegenüber den Menschen, die sich tagtäglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Rückblickend bleibt festzustellen, dass die Thematik des steigenden Respektverlustes gegenüber Einsatzkräften, durch die Kampagne im Rhein-Kreis Neuss an medialer Bedeutung gewonnen hat. Die Rückmeldungen aus dem Bereich der Hilfsorganisationen und den Feuerwehren zu bestimmten Schwerpunkttagen, wie Schützenfeste oder der Jahreswechsel sind durchweg positiv zu sehen.

Weitere Informationen/ Links

Laufende Berichterstattung zu den Aktionen im Konzept auf der Facebook-Seite des Verbandes und allgemeine Informationen hierzu auf

www.schutzschleife.nrw

Weitere Informationen zur Kampagne/Bestellung

Ansprechpersonen

Stefan Meuter
Vorsitzender des Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss
Neukirchener Strasse 19
41470 Neuss
Tel. 0174 1903209
E-Mail: stefanmeuter[at]gmx.de

 

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Polizeipräsidien Recklinghausen und Münster

Direktion Kriminalität
Kriminalkommissariat - Kriminalprävention/Opferschutz

Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Berufsspezifisches Interventions- und Sicherheitskonzept (BIUS)

„BIUS“ Historie

Das Konzept BIUS wurde in 2004 im Kriminalkommissariat -Kriminalprävention/Opferschutz des Polizeipräsidiums Recklinghausen ursprünglich für den ÖPNV (Vestische Straßenbahnen GmbH) sowie für Krankenhäuser und Kliniken entwickelt. Die Konzeption bietet bei kriminalpräventivem Anlass die Möglichkeit als „Basic-Schulung“, Spezialisierung „Face to Face“ sowie einer aufsetzenden Multiplikatorenschulung gebucht zu werden.

Finale Zielsetzung ist es, „BIUS“ -als Folge der angebotenen Workshops- auf Multiplikatorenebene im Format „Inhouseschulungen“ zu implementieren, um eine möglichst hohe Wiederholungsfrequenz erlernter Seminarbausteine zu gewährleisten.

Die Konzeption „BIUS“ wurde im Jahre 2010 durch das „Europäische Zentrum für Kriminalprävention“ (EZK) Münster evaluiert. Dem Konzept wurde neben einer guten Struktur sowie des ganzheitlichen Ansatzes, eine hohe Übertragungsfähigkeit auf viele andere Institutionen attestiert.

Kurzbeschreibung

Das Konzept „BIUS“ stellt ein multifunktionales, modular aufgebautes Ausbildungssystem dar, welches durch individuelle Anpassung auf viele Betriebe und Institutionen übertragbar ist. Neben der didaktischen und praktischen Vermittlung essentieller Inhalte kommen Livetrainings zur Situationsbewältigung zum Einsatz. Auf diese Weise werden die Inhalte der Fortbildung langzeitig abgespeichert und damit in Konfliktsituationen jederzeit abrufbar.

Durch das Training der Modulinhalte werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (MA) konditioniert, flexibel und professionell auf unterschiedlichste Gewaltvorfälle bereits im Vorfeld zu reagieren.

In der akuten Gefahrensituation werden MA befähigt, selbst oder im Team mit weiteren Unterstützungspartnern die Gefahrensituation rasch und zielgerichtet zu bewältigen.

Schwerpunkte der Fortbildung:

  • Gefahrendiagnose
  • Früherkennung/Gefahrenradar
  • Verhaltensoptimierung/Mentalstrategie
  • Stresskontrolle/Stressbewältigung
  • Kommunikation
  • Selbstschutz/Fremdschutz
  • Hilfesysteme/Hilfe organisieren

 

Das Berufsspezifische Interventions- und Sicherheitskonzept gliedert sich in:

  1. Grundlagenschulung „BIUS - BASIC“          (2 Tage)
  2. Spezialisierung „BIUS – FACE TO FACE”   (2 Tage)
  3. Multiplikatorenschulung                               (2 x 3 Tage)
Weitere Informationen/ Links

Die Behörde des Polizeipräsidiums Recklinghausen ist mit ihrem Kriminalkommissariat - Kriminalprävention/Opferschutz aufgrund dieses Fortbildungskonzeptes stark vernetzt.

Zu unseren wichtigsten Partnern zählen die Bezirksregierung Münster (Sicherheit an Schulen), das Kompetenzcenter Sicherheit NRW (Sicherheit im ÖPNV), das „Schweizer Institut für Gewaltforschung“ (SIfG) in Zürich sowie das „Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie“ (IGaK) Berlin.

Ansprechpersonen

Polizeipräsidium Recklinghausen,
Kriminalkommissariat -Kriminalprävention/Opferschutz

KHK Böttcher  02361  55-3782
KHK Schirrmacher 02361 55-3783

Kooperationspartner Polizeipräsidium Münster,
Kriminalkommissariat -Kriminalprävention/Opferschutz

KHK Zumdick 0251 275-3114

Dietmar Schirrmacher
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Recklinghausen
KK KP/O

Krisen- u. Präventionsmanager
System sichere Schule I:P:Bm

Präventionsmanager
Gewaltbereite Jugendliche I:P:Bm

Frank Böttcher
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Recklinghausen
KK KP/O

Krisen- u. Präventionsmanager
System sichere Schule I:P:Bm

Präventionsmanager
Gewaltbereite Jugendliche I:P:Bm

Reinhard Zumdick
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Münster
KK KP/O

Krisen- u. Präventionsmanager
System sichere Schule I:P:Bm

Präventionsmanager
Extremismus und Radikalisierung I:P:Bm

Mediator (SFG Wuppertal)

 

Name der Organisation/ Logo

Vestische Straßenbahnen GmbH

Das Unternehmen betreibt den öffentlichen Nahverkehr im Kreis Recklinghausen, in der Stadt Bottrop und im nördlichen Teil der Stadt Gelsenkirchen.

Logo Vestische Recklinghausen
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz

Einsatz von Präventionsteams

Kurzbeschreibung

Die Präventionsteams unterstützen das Fahrpersonal und die Kund*innen der Vestischen täglich von 6 bis 22 Uhr sowie am Wochenende bis in die Nachtstunden. Ein Präventionsteam besteht jeweils aus zwei externen Sicherheitskräften sowie einer*m Mitarbeiter*in der Vestischen mit einem Dienstwagen. So können die Teams schnell vor Ort sein, wenn Fahrer*innen um Präsenz und Unterstützung bitten. Darüber hinaus kontrollieren die Teams stichprobenartig Fahrausweise und seit Pandemiebeginn die Einhaltung der jeweiligen aktuellen Corona-Bestimmungen/Maßnahmen.

Eine Befragung von Mitarbeiter*innen zum Thema „Sicherheit im Fahrdienst“ sowie vermehrte Wünsche von Fahrgästen nach zusätzlichem Personal in den Bussen hatten 2018 den Anstoß gegeben. Die Vestische entwickelte gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für Kriminalprävention e.V. Münster das vom NRW-Verkehrsministerium geförderte Pilotprojekt, dessen wissenschaftlicher Ansatz Ergebnisse für die gesamte ÖPNV-Branche lieferte. Seit Dezember 2020 setzt die Vestische das erfolgreiche Projekt über alle Betriebstage in Eigenregie fort.

Weitere Informationen/ Links

https://www.vestische.de/fuer-ein-sicheres-gefuehl

Ansprechpersonen

Thomas Krämer (Prokurist/Betriebsleiter),
E-Mail: thomas.kraemer[at]vestische.de

Jan Große-Geldermann (stellvertretender Pressesprecher),
E-Mail: jan.grosse-geldermann[at]vestische.de

 

Name der Organisation/ Logo

Rhein-Sieg-Kreis
Arbeitsschutz/Gewaltprävention

Logo Rhein-Sieg-Kreis
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz
  • „Grundsatzerklärung für Wertschätzung und Respekt und gegen Gewalt“ des Landrates unterzeichnet durch Landrat und Personalratsvorsitzenden
  • Leitfaden für den Umgang mit Gewalt
  • Technische Vorkehrungen
  • Organisatorische Vorkehrungen
  • Persönliche Vorkehrungen
Kurzbeschreibung
  • Grundsatzerklärung des Landrats für Wertschätzung und Respekt und gegen Gewalt  („Keine Toleranz bei Gewalt“)
     
  • Leitfaden für den Umgang mit Gewalt
     
  • Technische Vorkehrungen wie z.B. NetAlarmPro, Alarmanlage (Taster an Schreib-/Besprechungstisch, optischer Alarm auf dem Flur, akustischer Alarm im Sekretariat), Reduzierung der offenen Eingänge, Sicherung von Fluchttüren, Abschottung von Fluren in Bereichen, in denen eine erhöhte Gewaltbereitschaft festzustellen ist, Ausstattung bei Bedarf mit Schutzwesten, Reizstoffsprühgeräten, Schrillalarm; Kennzeichnungen im Haus (Raumnummer innen und Etagenbezeichnungen auf Treppenabsatz in Vorbereitung)
     
  • Organisatorische Vorkehrungen wie z.B. Erstellung einer sog. Objektakte gemeinsam mit der Polizei, Sicherung von Schulen gem. Gütersloher Modell, interne Dienstanweisungen (verbindliche Vorgaben z.B. für die MA der Betreuungsbehörde bei „kritischen“ Hausbesuchen), Einsatz Security (Schwerpunkt Wartebereich Ausländerbehörde), Soziale Mitarbeiterberatung als Nachsorgemöglichkeit, Vorgaben bezüglich Meldung von Vorfällen (u.a. Anzeige bei der Polizei, Gefährderansprache), regelmäßige Fortbildungsangebote (Umgang mit schwierigen Kunden, Deeskalationstraining etc.), aktuell Prüfung einer Möglichkeit „Register auffällig gewordener Personen“, Gefährdungsbeurteilungen, Jährliche Unterweisungen, Übungen in besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Waffenwesen) gemeinsam mit der Polizei
     
  • Persönliche Vorkehrungen (Auswahl geeigneter Personen, Weiterbildungen etc. siehe oben)
Weitere Informationen/ Links  
Ansprechpersonen

Doris Böhm
Arbeitsschutz/Gewaltprävention
Rhein-Sieg-Kreis
Der Landrat
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg
Tel. 02241 13-2023, 0172 888-0331
Fax 02241 13-3165
E-Mail: doris.boehm[at]rhein-sieg-kreis.de, arbeitsschutz[at]rhein-sieg-kreis.de

 

Name der Organisation/ Logo Kriminologische Zentralstelle Forschungs- und Dokumentationseinrichtung des Bundes und der Länder.
 

Logo des KRIMZ
Konzept/Kampagne Maßnahme/Ansatz www.ODABS.org erleichtert die Suche nach Beratungsstellen für Betroffene von Straftaten. Die Internetseite ermöglicht es, sich anonym über die Betreuungs- und Hilfsmöglichkeiten in der jeweiligen Region zu informieren. Dabei erfasst sie Einrichtungen, die nach eigener Definition einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Beratung und Betreuung von Betroffenen von Straftaten legen.
Kurzbeschreibung

„Online Datenbank für Betroffene von Straftaten“ (ODABS)

  • Gibt einen Überblick über Unterstützungsangebote für Betroffene von Straftaten in Ihrer Region
  • Duch einen Filter werden nur auf Ihre Situation passende Einrichtungen vorsortiert
  • Umfasst bundesweit mehr als 1000 Beratungsstellen mit unterschiedlichen Angeboten
  • Ist unverbindlich und kostenfrei, anonym und frei zugänglich

Zusätzlich finden Sie:

  • Eine Auflistung von in Deutschland vorhandenen Telefonberatungen und Online-Angeboten
  • Angebote der psychosozialen Prozessbegleitung und anzeigeunabhängiger Spurensicherung
  • Hinweise zu Entschädigungsmöglichkeiten und finanziellen Hilfen
Weitere Informationen/ Links

ODABS.org ist im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen des Projekts „Atlas der Opferhilfen in Deutschland“ entstanden. Konzipiert wurde die Internetseite durch Mitarbeiterinnen der Kriminologischen Zentralstelle e.V.

Ansprechpersonen

Kriminologische Zentralstelle (KrimZ)
Luisenstr. 7
65185 Wiesbaden
Tel. 0611 15758-0
Fax 0611 15758-10
E-Mail: sekretariat[at]krimz.de oder odabs[at]krimz.de

Erreichbarkeiten des Sekretariats:
Di 8:00–16:30 Uhr
Do 14:00–16:00 Uhr
Bitte kontaktieren Sie uns außerhalb dieser Zeiten vorzugsweise per E-Mail

In unserem Netzwerk steht

Anne T. Herr (M.Sc.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin 
Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS)
Schönbergstr. 100
65199 Wiesbaden
Tel. 0611 5829-222
E-Mail: anne.herr[at]hfpv-hessen.de

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