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Austausch für Schutz und Sicherheit im Gesundheitswesen

Im Austausch für Schutz und Sicherheit im Gesundheitswesen Runder Tisch „Gemeinsam gegen Gewalt und Diskriminierung von Beschäftigten im Gesundheitswesen"

Gestern - am 04. Februar 2026 - haben wir vom Netzwerk #sicherimDienst an einer Sondersitzung des Runden Tisches „Gemeinsam gegen Gewalt und Diskriminierung von Beschäftigten im Gesundheitswesen“ im Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen (MAGS) teilgenommen.

Der Runde Tisch bringt regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Fachgesellschaften und verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen, um sich über Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen sogenannte Fokusgruppen im Rahmen einer vom MAGS beauftragten Studie. Das beauftragte Forschungsinstitut „ispo“ untersucht, wie Beschäftigte im Gesundheitswesen Erfahrungen mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung oder Gewalt erleben und welche Unterstützungs- und Schutzmöglichkeiten es bereits gibt. Die Basis der Studie bildet eine Online-Befragung, an der sich viele Beschäftigte beteiligten und nun durch Interviews ergänzt wird.

In sogenannten Fokusgruppen kamen Beschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zusammen – von der stationären Pflege und Krankenhäusern über niedergelassene Praxen und Apotheken bis hin zur ambulanten Versorgung. In diesem Rahmen wurden vielfältige Perspektiven eingebracht und im Austausch miteinander diskutiert. Auch wir als Präventionsnetzwerk haben uns aktiv eingebracht.

Der engagierte Austausch war sehr bereichernd und machte erneut deutlich, wie vielschichtig das Thema Gewalt im Gesundheitswesen ist – und wie wichtig es ist, gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Zugleich zeigte sich, dass die Arbeit unserer gemeinsamen Arbeitsgruppe eng an aktuelle Bedarfe anschließt, etwa beim Verständnis von Gewaltschutz als Management- und Führungsaufgabe, bei guten Praxisbeispielen oder bei der systematischen Erfassung von Gewaltvorfällen.

Herzlichen Dank an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, für die tolle Initiative und die Einladung!